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backers | Glossar

A

Abfallentsorgung Nach Begriff suchen

Der Begriff Abfallentsorgung bezieht sich auf einen Prozess, welcher auf die Verwertung oder Beseitigung von Abfällen abzielt. Abfälle werden während des Prozesses eingesammelt und befördert, im Anschluss werden diese entweder verbrannt oder in Recyclingverfahren wieder aufbereitet, des Weiteren besteht die Möglichkeit diese zur Erzeugung von Energie zu verwenden, Beispiele sind unter anderem die Herstellung von Strom oder die Erzeugung von Gas. Zu beachten ist bei der Abfallentsorgung ein sachgerechter Umgang mit den entsprechenden Gütern, denn des Öfteren können diese problematische Folgen für die Umwelt oder Lebewesen hervorrufen.

Abfallverwertung Nach Begriff suchen

Die Abfallverwertung zählt nach der Abfallvermeidung zu den wichtigsten Punkten des Kreislaufwirtschaft- und Abfallgesetzes.
Auf Grund dieses Gesetzes sind die Hauseigentümer bzw. die Wohnungsbenutzer gehalten, den anfallenden Abfall bereits im Vorfeld getrennt zu sortieren, damit wieder verwertbare Materialien schon vorab ersichtlich sind.
Dank verschiedener Verfahren und Techniken gibt es heutzutage Möglichkeiten, etliche Stoffe in das Recyclingverfahren einzubinden.

Selbst im Maschinenbau gibt es reichlich Materialien, welche der Wiederverwertung zugeführt werden können. Da sind beispielweise die gesamten Blechabfälle, welche in einem späteren Recyclingverfahren eingeschmolzen werden und anschließend in der Stahlindustrie wieder Verwendung haben. Das gleiche Prinzip ist bei den Kupferabfällen möglich. Nach dem Einschmelzen werden wieder neue Kupferstränge entstehen.

Aufbereitung Nach Begriff suchen

Die Aufbereitung, oder auch die Wiederaufbereitung, ist in der Industrie zu einem sehr wichtigen Prozess geworden. Aufbereitung bedeutet etwas vorbereiten, etwas bereitmachen für die Nutzung in einem chemischen, physikalischen oder maschinellen Prozess. Eine der häufigsten Flüssigkeiten, die in einem solchen Verfahren aufbereitet werden müssen, ist das Wasser. Es wird vielfach in der Industrie eingesetzt. Wasser wird zwecks Reinigung zugeführt, zur Kühlung von Reibungshitze, oder nach Abschluß der Produktherstellung verwendet. Da das Wasser in einem solchen Verfahren zwangsläufig verunreinigt wird, muß es nach Beendigung dieser Phase besonders gereinigt werden, um den Anforderugen des Umweltschutzes wieder zu entsprechen.

Aufbereitungsanlage Nach Begriff suchen

Rohstoffe wie Kohle, Erze und Natursteine werden mit einer Aufbereitungsanlage für die industrielle Weiterverarbeitung vorbereitet. Die Aufbereitung der Rohstoffe erfolgt unmittelbar im Anschluss an die Förderung.

Die Aufbereitung der einzelnen Rohstoffe ist unterschiedlich.

Die Aufbereitung von Erzen trennt die Metallerze von Kalkstein, Tonerde und Kieselsäure. Gleichzeitig werden die Erze von Oxiden, Sulfiden und anderen Verunreinigungen gesäubert. Dieser Vorgang ist notwendig, da bei der metallurgischen Verarbeitung ansonsten erhebliche Probleme auftreten könnten. Zudem würde sich die anfallende Menge an Sondermüll bei der Verhüttung unnötig erhöhen.

Rohkohle wäre ohne den Prozess der Aufbereitung gar nicht nutzbar. Die Aufbereitungsanlage trennt die Kohle zu diesem Zweck von Sandstein und Ton- sowie Brandschiefer, Kalkspat und Schwefelkies.

Aufbereitungsanlagen für Naturstein, Sand und Kies filtern die unterschiedlichen Rohstoffe hauptsächlich nach Korngröße.

Die Aufbereitungsanlage zerkleinert die Rohstoffe, trennt sie in die unterschiedlichen Bestandteile und filtert sie nach Größe. Hydrozyklone und Flotationsreagenzien trennen diese dann in der Folge noch einmal nach Gewicht. Während des Prozesses der Aufbereitung werden metallhaltige Filter-Stäube oder Hüttenumlaufprodukte zugefügt, um die anschließende Verarbeitung zu erleichtern.

B

Bahnschotter Nach Begriff suchen

Der Bahnschotter ist ein Material was enormen Belastungen durch das überfahren von Schienen und Schwellen im Bahnverkehr ausgesetzt wird. Durch den Bahnschotter wird das Gewicht des Zuges gleichmäßig verteilt und die Last auf den Unterbau ein wenig reduziert. Bahnschotter ist ein grobkörniges Material was in der Klasse der granularen Materialen eingeteilt wird. Die Zusammensetzung von Bahnschotter besteht aus ungleichmäßig geformten, kantigen und kubischen Körnern. Diese Körner werden durch brechen des Gesteins wie z.B. Granit, Diabas oder Basalt gewonnen. Die DIN EN 13450 gibt vor wie die Anforderungen der Schotterkörner sein soll. Der Durchmesser des größten Kornes darf laut DB AG zwischen 22,4 mm und 63 mm pendeln. Im Groben und Ganzen sollen die Körner einem hohen Widerstand folge leisten.

Baumischabfall Nach Begriff suchen

Baumischabfall fällt bei unterschiedlichsten Baumaßnahmen aber auch bei Abbrucharbeiten an. Hierbei handelt es sich um ein Gemisch verschiedener Stoffe. Eine eindeutige Trennung nach Material ist folglich nicht möglich. Unter Baumischabfall versteht man in der Regel Abfälle wie Tapetenreste, Dachpappe und Isolierfolie. Doch auch metallische Gegenstände können darunter fallen. Dies sind zum Beispiel Heizkörper oder Träger. Auch Glas, Kabel, Holz und Gipsplatten gehören zum Begriff Baumischabfall. Nicht zuletzt sind Materialien wie Gummi oder Kunststoffe auch unter Baumischabfall zu rechnen. 
Zu beachten ist, dass umwelt- und gesundheitsschädliche Materialien nicht als Baumischabfall entsorgt werden dürfen. Hierzu zählen beispielsweise Asbest, Dämmstoffe und teerhaltige Substanzen.

Bauschutt Nach Begriff suchen

Bauschutt fällt sowohl auf kleinen als auch auf großen Baustellen an und setzt sich aus diversen Baumaterialien zusammen, welche entweder beim Neubau, Ausbau oder beim Abbruch anfallen. Je nach Zusammensetzung der Materialien, ist besondere Sorgfalt bei der Beseitigung von Bauschutt zu leisten. So können viele Materialien die unter den Begriff Bauschutt fallen, als Recyclingprodukte weiter verwendet werden und zum Beispiel im Straßenbau verarbeitet werden. Der Maschinenbau liefert hierzu eine Reihe von Lösungen, mit denen sich Bauschutt sortieren oder weiterverarbeiten lässt.

Bergbau Nach Begriff suchen

Unter Bergbau versteht man eine Form der Gewinnung von mineralischen Rohstoffen. Diese werden im Falle des Bergbaus aus Gestein der oberen Erdkruste abgebaut. Zu solchen mineralischen Rohstoffen sind beispielsweise Braun- und Steinkohle sowie Erdöl und Erdgas zu zählen. Auch Diamanten, Gold und andere Edelmetalle werden mithilfe des Bergbaus zutage gefördert. 
Dies geschieht in den heutigen Tagen kaum mehr durch die Muskelkraft von Arbeitern, sondern vielmehr durch den Einsatz hoch entwickelter Maschinen, die im Zuge der Technisierung den Bergbau schneller, effizienter und preisgünstiger gestalten konnten.
Der Bergbau unterliegt stets straffen Regelungen und Verordnungen. In Deutschland übernimmt dies das Bundesberggesetz, in Österreich beispielsweise die Montanbehörde.

Biomasse Nach Begriff suchen

Als Biomasse bezeichnet man die Gesamtheit an organischem Material. Die Biomasse enthält somit die Masse aller Lebewesen, von abgestorbenen Organismen wie auch die organischen Stoffwechselprodukte. Rund 60 % der Biomasse wird durch Mikroorganismen gebildet. Die Masse des Kohlenstoffes wird mit etwa 280.109 Tonnen angegeben. Man schätzt die Gesamtproduktion der Biomasse pro Jahr auf der Erde auf 173.109 Tonnen. Hierbei entfallen auf den Festlandbereich rund 118.109. Die Biomasse wird als Frischgewicht oder auch als Trockengewicht in Kubikmetern oder auch in Quadratmeter ermittelt. Der Hauptproduzent von Biomasse sind Pflanzen. Sie lagern Co2, H2O und verschiedene Mineralien ein, die später wieder abgegeben werden können. Allerdings werden Pflanzen auch von vielen Tieren gefressen, die dadurch bedingt wieder Biomasse erzeugen. Hergestellt werden, kann die Biomasse jedoch nur durch Pflanzen. Das Biomassemanagement gehört zum Wirtschaftsmanagement. Hier werden technische Konzepte angewendet um industriell einen Kohlenstoffkreislauf zu erzeugen. Hierbei wird die Biomasse zu nutzbaren Energiequellen umgewandelt. Dies geschieht durch Kompostierung, Gärung, Faulen u.s.w..

Bodenklassen Nach Begriff suchen

Man unterscheidet die Bodenklassen nach dem Aufwand der jeweiligen Gewinnung. 

Die Bodenklasse 1 kennzeichnet den losen Mutterboden, welcher gemeinhin keinen Baugrund darstellt. 
Die Bodenklasse 2 vereint Schlick und Torfe, die auch als Baugrund nicht in Frage kommen. 
Die Bodenklasse 3 stellt leicht förderbare Böden wie Sand, geringe Mengen Schluff oder Kies. 
Die Bodenklasse 4 steht für mittelschwer zu lösende Böden, welche aus Lehm, Ton oder Schluff bestehen. 
Die Bodenklasse 5 ist eine Herausforderung, denn in ihr sind die nur schwer förderbaren, steinigen Böden vorzufinden. 
Die Bodenklasse 6 ist wesentlich härter, wartet mit einem leicht gewinnbaren klüftigen Fels auf. 
Die Bodenklasse 7 kennzeichnet den schwer zu gewinnenden, massiven Fels. 

Die verschiedenen Bodenklassen benennen die physikalischen Eigenschaften des Untergrunds. 
Vor Baubeginn werden geologische Untersuchungen durchgeführt, welche letzten Endes darüber entscheiden, ob und in welchem Umfang auf dem gewünschten Baugrund gebaut werden darf oder nicht. Die beste Statik kann einen untauglichen Boden nicht verwinden. Darum ist diese geologische Präventivabnahme zwinglich von Nöten. Nicht zuletzt die Baukosten werden durch die jeweilige Bodenklasse entschieden. So ist ein leichter Boden ungleich schneller abzutragen als ein steiniger. Seit mehreren Jahrzehnten ist es die in Baukreisen bewährte Norm DIN 1054, die eine definitive Aussage darüber macht, welche maximale Belastbarkeit der jeweils geprüfte Untergrund vorzuweisen hat.

Bodenstabilisierung Nach Begriff suchen

Falls das Erdreich für verschiedene Arten der Tragfähigkeit nicht genügend verfestigt ist, muss Abhilfe geschaffen werden durch eine spezielle Bodensanierung.
Mittlerweile gibt es verschiedene Verfahrenstechniken zur Bodenstabilisierung. Außerdem verläuft nicht jede Bodenstabilisierung nach dem gleichen Prinzip ab. 
Im Tief- und Straßenbau gibt es mehrere Verfahren. 
Das Verfahren mit Kalk und hydraulisch zugeführtem Bindemittel und zusätzlicher Wasserbeigabe ist da noch die einfachste und vor allem günstigste Methode. 
Eine andere Art, den Boden zu stabilisieren, ist nach der Erdabtragung das Einsetzen von speziellen geosynthetischen Kunststoffmatten aus Polypropylen. 
Diese Matten trennen die darauf aufgetragenen Materialien vom Erdreich und verdichten dieses, haben gleichzeitig aber auch eine Filterfunktion.

D

Dosiertechnik Nach Begriff suchen

Die Dosiertechnik umfasst einen weiten Bereich der verschiedensten Anwendungsmöglichkeiten. Immer geht es dabei jedoch um die Verteilung bzw. Dosierung von flüssigen oder festen Materialien. Die Anlagenbreite reicht dabei von kleinen Handdosiersystemen wie z. B. Pipettensystemen, bis hin zu komplexen Anlagen zur Dosierung von Flüssigkeiten und festen, schüttfähigen Materialien, wie sie in weiten Bereichen, z.B. der chemischen und pharmazeutischen Industrie, zu finden sind. 
Aber auch bei der Sortierung und Trennung von Materialien unterschiedlicher Art, wie bei der Müllaufbereitung oder im Bergbau bei der Sortierung und Aufbereitung von Steinen und Erzen spielt die Dosiertechnik eine wichtige Rolle. Hier sind es besonders so genannte Rüttelmaschinen, mit denen unterschiedlichste Gesteinsgrößen sortiert und aufbereitet werden. 

Durchsatz Nach Begriff suchen

Der Begriff Durchsatz kommt sowohl in der Technik als auch in der Informatik vor. 
Damit ist eine Menge gemeint, die in einer festgelegten Zeit entweder eine Maschine, ein Rohr, eine Düse oder eine Anlage durchläuft oder in dieser bestimmten Zeit verarbeitet oder übertragen wird.
Ein hoher Durchsatz bedeutet also, dass beispielsweise eine große Menge Flüssigkeit in einem festgelegten Zeitraum eine Rohrleitung durchläuft.
Man spricht auch von einem Durchsatz, wenn damit die Anzahl der Aufträge gemeint ist, die eine bestimmte Anzahl von Mitarbeitern in einer bestimmten Zeit abarbeiten kann. 
In der Informatik ist der Durchsatz die Datenmenge, die ein System pro Zeiteinheit verarbeitet. 

E

Entsorgung Nach Begriff suchen

Die fachgerechte Entsorgung von Abfällen aller Art ist eines der wichtigsten Themen unserer Zeit. Hierbei muss grundsätzlich zwischen sogenannten Sekundärrohstoffen und Endabfällen unterschieden werden. Unter Sekundärrohstoffen versteht man alle Stoffe, die nach dem Durchlauf eines Recyclingverfahren als Ausgangsstoff für die Herstellung neuer Produkte dienen. Als ein Beispiel sei hier die Verwendung von reinem Bauschutt genannt. Unter reinem Bauschutt versteht man Ziegel und Betonteile, die beim Abriss von Gebäuden als Schutt entsorgt werden müssen. Dieser Bauschutt wird in eine Recyclinganlage transportiert und dort in riesigen Mahlwerken zerkleinert, um dann als Schotter beim Straßen- und Schienenbau eingesetzt zu werden. Endabfälle wiederum müssen entweder verbrannt oder in geeigneten Mülldeponien endgelagert werden.

F

Flusskies Nach Begriff suchen

Der Flusskies ist ein natürliches Produkt, das eine lange Entstehungszeit benötigt; durch den Transport und das Reiben im Wasser werden die groben, kantigen Gesteinsbrocken zum runden „Kieselstein“. Deshalb wird Flusskies v.a. am Unterlauf von Flüssen gewonnen, wenn durch die Erosion die richtige Rundung erreicht ist; je nach Härtegrad der Ausgangsgesteine (Sandstein, Schiefer, Granit) kann diese Strecke sehr unterschiedlich sein.

Hauptabbaugebiete von Flusskies in Deutschland sind die Auenbereiche großer Flüsse wie Inn, Donau, Main und Rhein; es gibt aber auch Kiesvorkommen, die während der Eiszeit abgelagert wurden, und heute nicht mehr direkt mit einem Fluss in Verbindung stehen. Nach DIN 4022 beginnt der Kies bei einer Korngröße von 2 mm, er wird unterteilt in Fein- (2 mm bis 6,3 mm), Mittel- (6,3 mm bis 20 mm) und Grobkies (20 mm bis 63 mm).

Die verschiedenen Kornfraktionen erhält man bei einem Siebvorgang (Trocken- oder Nasssiebung) mit entsprechenden Maschenweiten der Siebe, der unterschiedliche Anteil der Korngrößen ergibt eine charakteristische Sieblinie. Neben der Verwendung als Baustoff und Filtermaterial findet der Flusskies v.a. in farbigen Varianten vermehrt Anwendung als Dekoration in Haus- und Ziergärten.

Flüssigboden Nach Begriff suchen

Ein Flüssigboden ist ein genormter Füllstoff, welcher seinen Einsatzort zumeist dort vorfindet, wo das Füllen und Abdichten von Rohren beabsichtigt wird. Dieser Flüssigboden härtet nach einer vom jeweiligen Hersteller vorgegebenen Zeit aus. Der Einsatz eines Flüssigbodens erspart Arbeitszeit und Baukosten. Alleine diese Faktoren machen den Flüssigboden unersetzlich. In der Praxis zeichnet sich ein Flüssigboden durch seine markanten Eigenschaften aus. Ein großer Vorteil ist, dass der Flüssigboden in noch flüssiger Gestalt jedweden Hohlraum erreicht und somit eine restlos aushärtende Masse erzeugt, welche keine Löcher in sich birgt. Das Recycling des Aushubmaterials, welches somit Flüssigboden als wiederverwertet wird , ist eine ebenso wertvolle Eigenschaft. Hier entfallen teure Abtransportskosten und auch eine Deponie muss nicht in Anspruch genommen werden. Die üblichen Lärmbelästigungen und schädlichen Feinstaubausscheidungen eines Abtransportes per Schwertransport bleiben somit der Umwelt erspart. 
Bei allem gilt aber: Der Bodenschutz, die Altlastverordnung sowie das Abfallgesetz sind im Umgang mit dem Flüssigboden strengstens zu beachten. Der Umweltschutz wird hier groß geschrieben. 
Präventiv ist zu prüfen, in welchem Verhältnis sich das Grundwasser zum Flüssigboden verhält. Hier darf es zu keiner Belastung des natürlichen Erdreichs und/oder einer Verschmutzung des Grundwassers kommen. Ist der Flüssigboden ausgehärtet, so muss er noch immer lösbar bleiben, so dass auch ein Saugbagger sich dem Boden annehmen kann. Auch das Bearbeiten mit einem Spaten oder sonstigen händischen Werkzeugen muss gewährleistet bleiben. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der Flüssigboden im flüssigen Zustand nicht unkontrolliert in z.B. Kanalöffnungen oder dergleichen abgeschüttet werden darf. 

Fördertechnik Nach Begriff suchen

Fördertechnik befasst sich ganz allgemein mit dem Transport von Materialien mittels spezieller Förderanlagen. Dabei kann es sich um so genanntes Stückgut handeln. Dazu gehören Kisten, Paletten aber auch Container. Oder aber Schüttgut, wie z.B. Gestein, Sand, Erze, wie es vor allem im Berg- und Straßenbau vorkommt. Der Transport von flüssigen Materialien in Rohrleitungen gehört nicht zur Fördertechnik.
Typische Förderanlagen sind Förderbänder, Rollen- und Hängebahnen sowie Dreh- und Hubtische. Ebenfalls dazu gehören Kräne, Gabelstapler und fahrerlose Transportfahrzeuge.
Fördertechnik kommt überall dort zum Einsatz, wo es innerbetrieblich etwas zu transportieren gibt. So z. B. die Förderbänder auf Flughäfen oder beim Strassen- oder Hausbau. Aber auch die komplexen Anlagen zur Ab- und Verpackung von Arzneimitteln und anderen Gütern des täglichen Gebrauchs oder die Montagestraßen in der Automobilindustrie zählen zur Fördertechnik.

K

Kompost Nach Begriff suchen

Kompost ist das Ergebnis des biologischen Vorgangs der Kompostierung, also der Zersetzung organischen Materials durch Kleinstlebewesen. Diese Kleinstlebewesen, die sog. Destruenten („Zerstörer/Verwerter“), zerlegen unter Luftzufuhr organische Strukturen durch ihre Stoffwechselvorgänge in Nährstoffe. Folglich ist Kompost sehr nährstoffreich und wird meist zur Bodenverbesserung bei stark beanspruchten Böden verwendet. Es existieren verschiedene Arten von Kompost, die nach Zersetzungsgrad und Ausgangsstoffen klassifiziert werden. Kompost hat aufgrund des Nährstoffgehalts einen relativ hohen pH-Wert, er kann jedoch auch gesundheitsschädigende Schwermetalle enthalten.

L

Lehmboden Nach Begriff suchen

Der Lehmboden ist für einen Gärtner etwas ganz anderes als für einen akademischen Bodenkundler, denn streng genommen gibt es in der wissenschaftlichen Nomenklatur keinen „Lehmboden“. Hier wird der Begriff „Lehm“ definiert als Gemisch aus den Bestandteilen Ton, Schluff und Sand, die sich nach der Korngröße unterscheiden und durch Nasssiebung von einander getrennt werden; das Ergebnis dieses Siebvorganges – die Körnungskurve oder Sieblinie – bestimmt dann die Bezeichnung der Bodenart.

Lehm entsteht durch chemische Verwitterung von Gesteinen und ist aufgrund der Eisenanteile meist gelb bis braun gefärbt; er enthält sehr wenig Kalk oder ist vollkommen kalkfrei, ein Nachweis von Kalk kann mit Salzsäure (HCl) durchgeführt werden.

Aufgrund seiner feinkörnigen Struktur kann Lehm zwar viel Wasser aufnehmen, jedoch nur sehr langsam wieder abgeben; deshalb ist er sowohl ein Wasserspeicher als auch ein Wasserstauer für Sicker- oder Grundwasser.

M

Mineralik Nach Begriff suchen

Zur Mineralik zählen Materialien, die vor allem im Straßenbau oder in anderen Stadtanlagen verwendet werden. Asphalt, Teer und Schlacke sind mineralische Stoffe, die als Abfallprodukt beim Bau einer neuen Straße anfallen und in Aufbereitungsanlagen zu Sekundärrohstoffen verarbeitet werden, um möglichst ökonomisch und ökologisch mit den vorhandenen Rohstoffen umzugehen. Steine aus öffentlichen Parkanlagen, Kehricht und Abfälle, die bei der Sanierung einer Straße anfallen, gehören zu der Gruppe der mineralischen Stoffe. Bei der Aufbereitung wird ohne Zugabe von wertvollem Wasser das Abfallprodukt fast hundertprozentig zu einem Baustoff weiterverarbeitet. Das gesiebte Material wird in einer Rotationstrommel getrocknet und dabei von Staub und Schadstoffen befreit.

Mutterboden Nach Begriff suchen

Der Mutterboden wird auch als Oberboden (unter Landwirten auch als Ackerkrume) bezeichnet. Er ist der fruchtbarste und oberste Horizont des Bodens, der neben anderen mineralischen Bestandteilen (u.A. Sand, Kies und Ton) auch Humus und Klein- sowie Kleinstlebewesen enthält. Er wird in der Bodenkunde auch als A-Horizont bezeichnet. 
Der Mutterboden besitzt keine Tragfähigkeit und muss entfernt werden, wenn ein Bauwerk oder ein Weg errichtet werden sollt. Des Weiteren muss er getrennt vom Unterboden entsorgt und deponiert werden. Es ist wichtig, Mutterboden richtig zu lagern, da er ansonsten faulen kann, was zur Verseuchung des Bodens führt.

O

Organik Nach Begriff suchen

Jeder Boden, egal welcher Entstehung oder Zusammensetzung, enthält organische Substanz in verschiedenen Anteilen. Diese Bodenorganik unterteilt man in lebende Organismen und abgestorbene organische Masse.

Zu den toten organischen Stoffen gehören z.B. abgestorbene Pflanzenwurzeln, andere Pflanzenrückstände (Harze, Fette) oder abgestorbene Mikroorganismen. Diese organischen Bodenbestandteile werden insgesamt als Humus bezeichnet, sie unterliegen einem ständigen Ab- bzw. Umbauprozess; naturgemäß ist der Humusanteil in Moorböden im Vergleich mit Sandböden wesentlich höher.

Der Abbau von organischem Material im Boden erfolgt durch lebende Organismen wie z.B. Bakterien, Pilze, Asseln, Schnecken oder Würmer; dies kann sowohl durch physikalische Vorgänge als auch durch chemische Prozesse geschehen wie die Stickstoffbildung durch das Bakterium Azotobacter oder die Nitrifikation (Nitrobacter).

Der organische Anteil einer Bodenprobe wird vor einer Siebanalyse bestimmt durch die „Veraschung“ in einem Laborofen; durch das Wiegen der Probe vorher und nachher erhält man den sog. „Glühverlust“, der gleichbedeutend mit der organischen Masse ist.

R

Raupenfahrwerk Nach Begriff suchen

Unter dem Begriff "Raupenfahrwerk" versteht man eine zusammenhängende Anzahl von breiten Kettengliedern, welche um mehrere Antriebsräder laufen, um den Untergrund zu verdichten und gleichzeitig ein Einsinken in den Boden zu vermeiden.
Anfang des vorigen Jahrhunderts, im Jahre 1904, war es ein Amerikaner, welcher als Erster eine endlos umlaufende Kette unter einen Dampfschlepper baute und somit das erste Kettenfahrzeug entwickelte. 

1910 wurde der erste weiterentwickelte Raupenschlepper verkauft, so dass man dies als den Anfang der Serienproduktion bezeichnen kann.

Mittlerweile wurden die Raupenfahrzeuge immer weiter entwickelt und sind aus der Bauwirtschaft nicht mehr wegzudenken.
Das derzeit größte Raupenfahrwerk in Deutschland befindet sich im Braunkohletagebau in der Nähe von Köln, das weltweit größte Raupenfahrwerk wird im Tagebau in Mexiko eingesetzt.

Recycling Nach Begriff suchen

Unter Recycling versteht man die professionelle und fachgerechte Aufbereitung von Abfällen.
Hierbei werden Abfallstoffe von wiederverwendbaren Materialien getrennt. Das Ziel des Recyclings ist es, aus Abfall Sekundärrohstoffe zu gewinnen. Dieser Vorgang wird von speziellen industriellen Großmaschinen gewährleistet. Auch Energiegewinnung aus der Verbrennung, respektive Vergasung von Müllstoffen fällt in den Bereich des Recyclings. 

Natürlich müssen Recyclingunternehmen hierbei strenge umweltpolitische Verordnungen und Gesetze beachten, die einer zusätzlichen Belastung der Umwelt vorbeugen sollen.
Der Sektor des Recyclings ist heutzutage zu den modernen Technologien zu zählen. Die übermäßige Ansammlung von Müll hat es in den letzten Jahren notwendig gemacht, Abfälle aus Privathaushalten ebenso aufzubereiten wie Müll aus Industrie und Gewerbe.

Rohrleitungsbau Nach Begriff suchen

Der Rohrleitungsbau ist eine Spezialform des Baugewerbes und hat das Zusammenfügen von einzelnen Elementen (Rohren, Flanschen und Muffen) zu längeren Leitungen und das Verlegen dieser zum Gegenstand. Da Rohrleitungen meist zum Transport von Gasen oder Flüssigkeiten dienen müssen diese Leitungen ganz besonderen Anforderungen an die Dichtigkeit genügen. Je nachdem, welches Medium mit den Leitungen transportiert werden soll, müssen die Rohrleitungen sogar einen Druck von bis zu einigen 100 bar aushalten. Ein weiterer wichtiger Punkt beim Rohrleitungsbau ist die Qualität beim Verlegen der Leitungen und die Auswahl des geeigneten Materials entsprechend den Belastungen der Leitung durch Druck von außen sowie durch Verkehrslasten.

S

Sandstrahlung Nach Begriff suchen

Unter Sandstrahlung versteht man das Bearbeiten von Materialien durch die Bestrahlung mit einem Strahlmittel, das früher in der Regel aus Sand bestanden hat, heute aber zunehmend durch andere Materialien wie z. B. Hochofenschlacke, Glasgranulat, Stahl und andere, ersetzt wird. Die Verwendung von Quarzsand ist mittlerweile in Deutschland aufgrund möglicher gesundheitlicher Nebenwirkungen (Fibrose) verboten.
Das Verfahren wird dazu verwendet um Rost oder Farbe auf Metallen oder anderen festen Gegenständen zu entfernen. Es kommt zum Einsatz im Metall- und Karosseriebau, im Schiffsbau, bei der Bearbeitung von Natur- und Kunststeinen, z.B. bei Grabdenkmälern und Fassaden sowie bei der Bearbeitung von Glas um dieses undurchsichtig zu machen.

Separiertechnik Nach Begriff suchen

Unter dem Begriff Separiertechnik versteht man ein spezielles Verfahren zur Trockentrennung und Weiterverarbeitung von bereits zuvor zerkleinerten Abfällen wie Holz, Kunststoff, Papier, Eisen.
Die Separiertechnik umfasst die gesamte Palette der speziellen Trennung von recyclingfähigem Gewerbemüll.
Beispielsweise enthält Kupferkabel, extrem kleingeschreddert, nur noch 10 Gramm an Ummantelungsstoffen. So erkennt man eine extrem gute Separiertechnik.
Es ist von extremer Wichtigkeit, dass auf Grund einer guten Separierung die zugeführten Aufbereitungsstoffe einen sehr hohen Reinheitsgrad besitzen, da diese Materialien sonst nach dem Recyclen Fehler beinhalten können.
Gerade wo heute sehr viel Kunststoff recycelt wird, muss auf große Reinheit geachtet werden, da hierdurch sonst das größte Fehlerpotential bestehen kann.

Siebanlage Nach Begriff suchen

Der Begriff "Siebanlage" kommt aus dem Bereich der Bauwirtschaft und ist aus vielen verschiedenen Zweigen der Wirtschaft nicht mehr wegzudenken.
Hierbei muss man allerdings unterscheiden zwischen einer mobilen Siebanlage und einer stationären Siebanlage. Eine mobile Siebanlage besteht zumeist aus zwei Teilen: dem eigentlichen Siebförderband und der Einfüllstation mit dem Einfülltrichter.
Bei der stationären Siebanlage bilden der Einfülltrichter und das Laufband eine Einheit.

Eine komplette Siebanlage verfügt zunächst über ein Siebdeck mit seiner Tragekonstruktion, welches die einzelnen Siebeinsätze aufnehmen kann. 
Des Weiteren gibt es auch Siebanlagen, welche komplett mit der neueren Sternsiebtechnik ausgerüstet sind.

Sieben Nach Begriff suchen

Das Sieben ist ein Verfahren zur Trennung von Feststoffen nach der Größe ihrer Einheiten. Als Ergebnis des Siebens erhält man den grobkörnigeren sowie den feinkörnigeren Stoff in theoretischer Reinform. Grundlage des Siebens ist ein separierendes Medium mit gleichgroßen Öffnungen, also ein Sieb. Der Stoff mit den gröberen Einheiten bleibt in der Siebvorrichtung zurück (der sog. Siebüberlauf), während der feinere Feststoff hindurchfällt (der sog. Siebdurchgang). Siebe bestehen vorwiegend aus Metall und Kunststoff. Für einen optimalen Effekt ist eine Bewegung des Siebes oder des Stoffgemisches auf dem Sieb notwendig. Nur so erreicht das gesamt Stoffgemisch das unterliegende, trennende Sieb. In der Industrie werden daher meist maschinell-angetriebene Siebe eingesetzt.

Siebmaschine Nach Begriff suchen

Siebmaschinen sind technische Anlagen, die zur Trennung von festen Stoffgemischen oder zur Fest-Flüssig-Trennung eingesetzt werden. Dabei werden die Materialmischungen nach festgelegten Korngrößen separiert. Im Gegensatz zur Handsiebung ist die Separation bei den Siebmaschinen motorisch oder elektromagnetisch unterstützt. Bei Siebmaschinen wird im Wesentlichen unterschieden nach Sternsiebmaschinen, Vibrationssiebmaschinen, Wirbelstromsiebmaschinen, Laborsiebmaschinen, Wurfsiebmaschinen, Plansiebmaschinen und Klopfsiebmaschinen. Innerhalb dieser Klassifizierung gibt es noch weitere spezielle Ausführungen von Siebmaschinen. Die wesentlichen Unterschiede zwischen den verschiedenen Siebmaschinen bestehen in der Anwendung und in der Art und Weise der Durchlassbewegung des Siebgutes am Sieb.
Dementsprechend unterscheiden sich die Siebmaschinen nach ihrer Anwendung (Labor- oder Produktionssiebmaschinen), nach ihrer Bauart (flache oder geneigte Siebmaschinen) und nach ihrem Antrieb (elektromagnetischer oder motorischer (meist) Unwuchtantrieb).

Siebtechnik Nach Begriff suchen

Unter Siebtechnik werden alle technischen Möglichkeiten zusammengefasst, die dafür geeignet sind, Stoffe nach festgelegten Kriterien voneinander zu trennen. Im Unterschied zu den Siebverfahren, umfasst die Siebtechnik die mechanischen Möglichkeiten der Trennung unterschiedlicher Bestandteile von Ausgangsmassen unter der Nutzung von verschiedenen Sieben und Antrieben. Geräte der Siebtechnik werden meist in der Sortierung fester schüttfähiger Stoffe oder in der Fest-Flüssig-Trennung verwendet. Entsprechend dem zu erreichenden Ergebnis einer Siebung werden verschiedene Anlagen und Siebe eingesetzt. Vom einfachen Handsieb bis hin zu großen Siebanlagen, die verschiedene Körnungen trennen, sind die Möglichkeiten moderner Siebtechnik unerschöpflich und auf den Anwendernutzen zugeschnitten. Moderne Siebtechnik ermöglicht optimierte Ergebnisse bei geringstem Einsatz an Zeit, Energie und Arbeitskraft.

Sternsieb Nach Begriff suchen

Bei einem Sternsieb werden viele Sterne auf einer Achse montiert. Dabei werden mehrere Achsen hintereinander positioniert. Das Funktionsprinzip des Sternsiebes ist recht simpel. Das zu siebende Material kann direkt auf die in Reihe angeordneten Sterne gegeben, die sich in eine Richtung drehen. Das Material wird aufgelockert und die feinen Anteile fallen durch die Sterne hindurch. Grobes Material wird durch die Rotationsbewegung der Sterne abtransportiert. Dadurch erhält man je nach Anzahl der Fraktionen eine Trennung des Materials in entsprechend viel verschiedene Partikelgrößen. Hauptsächlich werden Sternsiebe für Kompost, Torf, Rinde und Hackschnitzel eingesetzt.

Sternsiebtechnik Nach Begriff suchen

Die Sternsiebtechnik ist ein besonderes Verfahren zur Trennung und Klassifizierung von bestimmten Materialien. 
Ihren Namen verdankt die Sternsiebtechnik den sternförmigen Sieben aus Gummi, PU, oder sogar auch aus Stahl.
Ihren Ursprung und ihre jahrelangen ersten Einsätze verdankt die Sternsiebtechnik der Forst- und Landwirtschaft. Mittlerweile wird die Sternsiebtechnik immer öfter als Teil der Müllaufbereitung, Sortierung und Abraumbewältigung angewandt. 
Zudem gibt es vermehrt mobile Anlagen mit der Sternsiebtechnik. Hierbei liegen die Sternsiebe ineinandergreifend auf Siebwellen, auf einer aufsteigenden Siebfläche. 
Bei den stationären Siebanlagen wird das Material auf den ersten Siebwellen beschleunigt. Durch Mitwirken der Sternsiebe wird das Material in eine fliegende und taumelnde Bewegung versetzt, so dass das Material sich gegenseitig beschleunigt. Durch das Aufeinandertreffen wird das Material sogar gesäubert.

Strassenbau Nach Begriff suchen

Der Straßenbau setzt sich aus dem Entwurf, der Herstellung und dem Erhalt von Straßen und Wegen zusammen. Er ist Bestandteil des Verkehrswegebaus und ist daher auch zum Teilbereich des Bauingenieurwesens zuzuordnen. Die Aufgabe des Straßenbaus liegt darin, Verkehrswege für Kraftfahrzeuge, Radfahrer und Fußgänger herzustellen und zu erhalten. Da der gewachsene Boden diese Belastungen nicht aufnehmen kann, ist die Anwendung spezieller Straßenbautechniken notwendig. Der Straßenbau arbeitet eng mit dem Erdbau zusammen. In der Regel muss bei Straßenbaumaßnahmen auch die Lage des Bodens verändert werden. Im städtischen Bereich kann der Wegebau auch zur Stadtplanung gezählt werden.

T

Tiefbau Nach Begriff suchen

Der Tiefbau gehört zum allgemeinen Bauwesen. Dieses Fachgebiet beschäftigt sich mit der Planung und Umsetzung von Bauwerken, die unter oder an der Erdoberfläche liegen. Auch die Ebene, die sich unter Verkehrswegen befindet, gehört zum Fachbereich des Tiefbaus. Eine Ausnahme bildet der Brückenbau. 
Der Tiefbau dient insbesondere als Ein- und Abgrenzung des Gebietes des Hochbaus. Im Tiefbau beschäftigte sind meist Bauingenieure und Architekten, die allerdings nur bei besonderen gestalterischen Aufgaben hinzugezogen werden. Bauunternehmen können nur im Tiefbau tätig sein oder ihr Gewerbe im Hoch- und Tiefbau betreiben. Zu den Fachgebieten zählen der Erdbau, Tunnelbau, Wasserbau und der Straßen- und Wegebau.

W

Wertstoff Nach Begriff suchen

Jeder kennt die Bezeichnung "Wertstoff", jeder nutzt dieses Wort und jeder findet in seinem Haushalt Dinge, die aus Wertstoffen hergestellt werden. Hier bei uns werden Wertstoffe mit einem besonderen Zeichen versehen, dem Grünen Punkt. Bei Wertstoffen handelt es sich nämlich um Materialien, die nach der Entsorgung durch den Verbraucher, wieder verwendet werden können. Zeitungen und Illustierte zum Beispiel werden von uns gelesen, und wenn wir sie nicht anderweitig verwenden an einer Papiersammel- Station entsorgt. Doch was passiert mit dieser Zeitung? Sie wird weiterverarbeitet, etwa zu umweltfreundlichem Toilettenpapier. Weitere brauchbare Wertstoffe sind Holz, Metall und einige Kunststoffarten wie zum Beispiel PET.